Zahlungsmethoden für einen erfolgreichen Onlineshop

 

 

Warum ist es wichtig die bevorzugten Zahlungsmethoden deiner Zielgruppe in deinem Onlineshop anzubieten? 

 

Wenn Du einen Onlineshop mit viel Liebe aufgebaut hast, deine Produkte ordentlich präsentierst und bereits viel Zeit und Mühe in die Erstellung gesteckt hast, entscheiden sich viele Onlineshopbetreiber jedoch dann nur eine Zahlungsmethode anzubieten. Oft geschieht das aus Unwissenheit, falsch angewendeter Sparsamkeit  oder sogar Angst vor der Implementierung der Paymentprovider. Dabei sind ungenügend oder für deine Zielgruppe ungewünschte Zahlungsmethoden der CONVERSIONKILLER NR 1!!

Laut Statistik verlassen fast 50% (49,4%) aller Kunden deinen Shop, wenn Sie nicht die gewünschte Zahlungsart vorfinden.  

Aus diesem Grund ist es wichtig für deine Zielgruppe maßgeschneiderten Mix aus online Zahlungsmöglichkeiten, damit deine Conversion hoch bleibt und deine Produkte verkauft werden können. 


Welche Zahlungsarten bevorzugen meinen Kunden ? 

 

 

Um die Antwort um diese Frage finden zu können sollte man sich vorweg ein paar Statistiken und Studien anschauen.Die Internet World Messe hat   Deutschlands beliebteste Zahlungsarten im Bereich Ecommerce im Jahr 2016 untersucht. 

Hier sind Auszüge aus der Studie: 

 

 

 

Bekanntheit Vs. Beliebtheit

 

Letztendlich entscheidet der Kunde mit seinen Aktionen, welche Zahlungsoption Ihm am besten zusagt. Vor allem bei  Amazonpayment wird es deutlich; der Kunde kennt es sehr wohl, nutzt es jedoch außehalb von Amazon kaum.

Es überrascht mich nicht, dass Paypal das bekannteste online Bezahlsystem in Deutschland ist, letztendlich war es eins der ersten online Payments Gateways überhaupt und ist aus Sicht des Kunden sehr einfach zu bedienen. Viel interessanter finde ich es jedoch,  dass es in Deutschland mittlerweile den "Kauf auf Rechnung" vom Platzt 1 der beliebtesten online Zahlungsarten verdrängt hat. Der deutsche Kunde ist noch mehr als in anderen Ländern auf Sicherheit und Weitergabe von Daten bedacht. Hier findet wohl gerade ein Wandel innerhalb des Kundenverhaltens statt. Die Kunden sind durch positive Erfahrungen selbstsicher im Umgang geworden und haben mittlerweile weniger Bedenken die Daten an Paypal weiterzugeben (übrigends der Anteil an männlichen Nutzern überwiegt bei dieser Methode).

 

WICHTIG: Die Auswahl deines Payment-Mix in Deinem Onlineshop sollte wirklich zielgruppenspezifisch zusammen gestellt werden, also muss man noch genauere Aufschlüsselung des Kundenverhaltens in Betracht ziehen.

 

Die Studie der ECC Köln hat das Kundenverhalten nach Geschlecht und Alter der Kunden untersucht. Aus der Studie wird deutlich, dass Frauen den „Kauf auf Rechnung“ vorziehen, Männer sind dafür ein größerer Paypal Fans. Ältere, konservativere Kunden die sogenannten „Silver Surfer“ ziehen den Kauf per Rechnung ebenfalls vor. Frauen zahlen im Allgemeinen lieber als Männer mit Hilfe der „Sofort überweisung“ dafür nutzen Männer vermehrt die Kreditkarten-Option.

Aus dieser Studie wird vor allem eins deutlich, jeder Shopbetreiber sollte seine Kunden genau unter die Lupe nehmen und seinen Payment-Mix dementsprechend anpassen.

Paypal, Kreditkarte und Vorkasse sollten standardmäßig angeboten werden, ich persönlich finde man sollte sich ebenfalls mit „mobile pay“ beschäftigen, da der Trend zum Kauf über das Smartphone immer weiter an Bedeutung zunimmt und Kunden eine steigenden Anspruch an Bequemlichkeit in Kombination mit Sicherheit zu schätzen wissen.

 

Verschiedene Zahlungsmethoden bzw. Zahlunsprovider für deinen Onlineshop

 

 

ein paar Basics vorweg: Stripe ist für Deutschland und Österreich dominierende online Softwareplattform für online Zahlungsabwicklung. Dadurch ist es möglich, dass deine Kunden einfach zur Zahlung per Visa, MasterCard, oder American Express zu bewegen. 

 

Je nachdem, welchen Webbaukasten zu für deinen Onlineshop nutzt stehenden Dir unterschiedliche Möglichkeiten zur Integration zur Auswahl. Ich habe ein paar gängige zusammengefasst. 

 

WIX.COM

 

  • PayPal / Stripe / WireCard (nicht mehr für neue Nutzer) / Offline Zahlung  (im eCommerce Paket inklusive) 

 

JIMDO.COM

 

  • PayPal (in allen Jimdo Versionen)

  • PayPal / Nachnahme / Rechnung /  Lieferung /  Abholung /Scheck /  Vorkasse  (Jimdo Pro & jimdoBusiness) 

 

Für mich sind die Optionen: Nachnahme, Lieferung, Vorkasse & Abholung genauso wie die Offline Zahlungen unter Wix zu betrachten (Jimdo sagt explizit, dass Du selber die Mehrkosten im Preis integrieren musst) 

 

  • Stripe / PostFinance / SOFORTÜberweisung: Für 60€ p.a. kann man bei jimdo.com das Zusatzpaket buchen

 

WEEBLY.COM

 

  • Stripe (in jeder Version) 

  • Stripe / Paypal ( Business Plan) 

 

STRATO.DE

  • Standart : Rechnung/Vorkasse/Bankeinzug/Nachnahme (gilt für alle Webshoppakete) 

  • PayPal plus/ Amazon Payments / Sofortüberweisung / Stripe / Rechnung  & Gutschrift als Pdf (ab Version Webshop Plus) 

 

Strato nutzt Zahlungsschnittstellen zu PayPal, Klarna, Skrill, WorldPay, ExpertCash und Safepay als elektronische Wallets. 

 

1&1.DE

  • Standart : Rechnung/Vorkasse/Barzahlung bei Abholung/Nachnahme (gilt für alle Webshoppakete) 

  • PayPal plus / PayPal express/ Amazon Payments / Sofortüberweisung / Klarna / Skrill (ab E-shop Basic)

  • Ratenzahlung ( Ab E-Shop plus)  

  •  

 Ab E-Shop Basic bietet 1&1 Zahlungsschnittstellen WorldPay, ExpertCash , Ogone und Safepay als elektronische Wallets. 

 

 

Fazit: Wie Du siehst sollte man bei der Auswahl der Zahlungsmethode einiges beachten und seine Zielgruppe etwas genauer betrachten. Die beste SEO und Layouts nutzen nicht viel, wenn Deine Kunden den Einkaufswagen leer verlassen. Die Einbindung verschiedener Zahlungsarten ist in der Regel einfach und unkompliziert es gibt jedoch deutliche Unterschiede bei den Gebühren und Rückgabeoptionen.  

Welchen online Zahlungsartenmix Du letztendlich in deinem Shop anbieten kannst und solltest hängt also immer von der Zielgruppe und des Angebots deines Providers ab; Grundsätzlich sollte man aber PayPal, Vorkasse und Kreditkarten anbieten und weniger an die "Bearbeitungsgebühr" denken. Sicherlich ist ein für immer verlorener Kunde und die Möglickeit deinen Warenumsatz bis zu 50% dadurch steigern zu können deutlich mehr wert. 

 

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